Das Jahr der Reisen – Rom

Reisen bedeutet für mich vor allem Freiheit. Glück. Abenteuer. Deshalb steht dieses Jahr im Zeichen der Reisen und obwohl ich ein absoluter Planungsfreak bin, habe ich mich bei dieser Reise einfach treiben lassen und wir sind ohne einen genauen Plan in die Reise gestartet. Okay nicht ganz, ich wusste das ich unbedingt gut Essen wollte, was wir auch getan haben…

Viele Wege führen nach Rom…

Da wir recht zentral gewohnt haben, waren die meisten Sehenswürdigkeiten locker per Fuß erreichbar. Zusätzlich haben wir uns auch noch eine Metrokarte besorgt, um auch jede schöne Ecke Roms abklappern zu können. Am Samstagvormittag sind wir sehr früh aufgestanden und haben uns auf den Weg zu einer der größten Attraktionen begeben, dem Kolosseum. Dieses hatte noch nicht geöffnet und so hatten wir die Möglichkeit ein paar wirklich schöne Bilder davon zu schießen. Achtung, da laufen ziemlich viele Menschen herum, die einem Touren verkaufen und man muss wirklich ganz genau aufpassen, ob die einen nicht nur abzocken wollen. Wir sind leider reingefallen und haben 30 € für eine 1h Führung bezahlt, obwohl der Eintritt normalerweise nur 12 € gekostet hätte und auch die Warteschlange nicht so lange gewesen wäre. Besser ist es, hier wirklich das Ticket direkt bei dem kleinen Tickethäuschen zu kaufen, dann darf man nämlich auch in das gegenüberliegende Forum Romanum. Nichtsdestotrotz war die Führung wirklich gut und wir konnten etwas in die Geschichte des Kolosseums eintauchen.

Wünsch dir was…

Im Anschluss daran sind wir etwas durch die kleinen Gassen geschlendert und haben ein wirklich gutes Frühstücks Lokal gefunden „le panier“. Gestärkt ging es dann zu Fuß weiter zum Trevi-Brunnen, wo uns eine Menschenmasse empfangen hat. Auch hier empfiehlt es sich, wie bei jeder anderen Sehenswürdigkeit in Rom, entweder sehr früh oder sehr spät vorbeizuschauen. Am besten immer zu den Zeiten, an denen die anderen gerade Mittag oder Abendessen 😊. Wir haben uns dann aber einen Platz am begehrten Brunnen sichern können und eine Münze und unseren Wunsch ins Wasser geworfen. Im Anschluss daran sind wir zu meinem Lieblingsplatz, der spanischen Treppe gegangen. Auch hier waren wirklich viele Menschen. Ich muss vielleicht dazusagen, dass ich sehr gern einfach das bunte Treiben um mich herum beobachte und so fand ich es wirklich schön einfach auf den Stufen zu sitzen und für ein paar Minuten einfach nur die Leute um mich herum zu beobachten. Am Abend haben wir uns dann noch etwas frisch gemacht und sind leckere Pasta essen gegangen. Danach ging es zum Vatikan, der zu später Stunde, so gut wie menschenleer war und wir konnten etwas die Stille und die Schönheit bewundern.

 

 

Birthday Girl…

Am Sonntag war mein Geburtstag und wie könnte man besser in den Tag starten als mit einem leckeren Frühstücksbuffet im Hotel und strahlendem Wetter. Gut gestärkt haben wir uns auf die Einkaufsstraße zwischen der Piazza del Popolo und der spanischen Treppe begeben, wo mich mein Freund netterweise etwas shoppen ließ. Die Auswahl im Zara ist dort wirklich der Hammer und mein persönliches Highlight war der Shop Sephora, den wir hier in Österreich ja leider nicht haben. Nach einer ausgiebigen Shoppingtour sind wir wieder zurück zum Kolosseum, wo wir uns das Forum Romanum angesehen haben. Was von außen wie ein Garten aussieht, entpuppt sich innen als atemberaubende Ausgrabungsstätte, mit all den alten Schätzen und Bauwerken, die dort ausgebuddelt wurden. Hier braucht man aber unbedingt etwas mehr Zeit, um sich alles genau ansehen zu können, also unbedingt mehr Zeit einplanen.

 

Wie viele Stufen noch?

Am letzten Tag unserer Reise sind wir wiedermal ziemlich früh auf den Beinen gewesen und nach dem Auschecken sind wir zum Vatikan gefahren, um uns das Vatikanische Museum, die Sixtinische Kapelle und den Petersdom anzusehen. Hier empfiehlt es sich wirklich ein bisschen mehr Geld in die Hand zu nehmen und zumindest eine „Pseudo Tour“ wie ich sie so schön nenne, zu buchen. Die Schlange ist schon morgens ziemlich lange und Wartezeiten bis zu drei Stunden muss man sonst schon in Kauf nehmen. Mit der „Tour“ durften wir zusammen mit einem Guide an der Schlange vorbeigehen und konnten dann das Museum selbst erkunden. Um in die Kuppel zu gelangen muss man entweder so frech sein und mit einer geführten Tour die „Abkürzung“ nehmen, oder so wie wir, brav nochmal um das Gebäude laufen und zirka 40min anstehen um ganz nach oben in die Kuppel des Petersdoms zu kommen. Ein richtiges Po-Workout habt ihr hier gleich noch dazu, da es einige Stufen sind, bis ihr wirklich ganz oben angekommen seid. Doch lasst euch eins gesagt sein, alleine für den fantastischen Ausblick lohnt sich die Mühe.

 


Alles in allem war es zwar kein günstiger Trip, aber ein wahnsinnig schöner und inspirierender. Wir haben so viele tolle Dinge gesehen und ich bin sehr dankbar dort gewesen zu sein. Wer von euch war schon mal in Rom? ❤


 

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