Fernweh: 3 Wochen USA und Kanada

Da ich dieses Jahr meinen Sommer mit einem Praktikum vollgepackt habe und deshalb nicht in den Genuss einer Fernreise kommen werde, allerdings umso mehr Fernweh bekomme wenn ich mir so manche Instagram Accounts ansehe, dachte ich mir ich erzähle euch heute etwas über meine Reise durch die USA, welche mittlerweile schon zwei Jahre her ist… Wie die Zeit vergeht. Vielleicht sind die einen oder anderen Tipps für euch dabei.

New York, New York

Gestartet hat unsere Reise im Juli 2014. Insgesamt waren wir 25 Tage unterwegs und hatten 7 Flüge vor uns, was im nachhinein vielleicht nicht die beste Idee gewesen ist, da wir vor allem viel Zeit mit warten am Flughafen verbrachten.

Der erste Stopp unserer Reise war New York City. Seitdem ich die Serie Sex and the City oder Gossip Girl gesehen hatte war es ein großer Wunsch von mir in die Stadt zu fliegen, die niemals schläft. So war es dann auch. Viele Menschen, viele Geräusche und eine wahnsinnige Hitze.

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Als wir ankamen waren wir natürlich zunächst mal richtig geflasht von diesen ganzen blinkenden Lichtern und den Sirenen, die alle paar Sekunden aus irgendeiner Richtung ertönten. Gewohnt haben wir in einem hippen Hotel, dem YOTEL, das ziemlich futuristisch eingerichtet war. Das Hotel war wirklich super, tolle Aussicht und gratis Muffins + Kaffee zum Frühstück gab´s auch. Ein Tipp ist es sich auf jeden Fall den New York Pass zuzulegen, am besten schon bevor die Reise beginnt. Damit kann man gleich das Anstehen an den einzelnen Sehenswürdigkeiten vermeiden und hat schon vorab die Kosten im Blick, weil glaubt mir bei so einer Reise kann man ziemlich viel Geld dort lassen. Wenn man schon ein paar Wochen vorher den Pass kauft, gibt es teilweise auch richtig gute Angebote wo man auch noch Geld sparen kann.

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Neben den ganzen Sehenswürdigkeiten die man bei dem Pass dabei hat, war auch eine Bootsfahrt inklusive, die wirklich sehr schön war und man mal aus der Ferne sehen konnte wie groß diese Insel doch eigentlich ist. Als wir in New York waren hatten wir leider das „Pech“ dass es eine der heißesten Wochen war, was uns ziemlich schlauchte und ich eigentlich immer nur schlafen wollte 😉

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Natürlich durfte auch der Big Apple nicht bei unserer Tour fehlen, dort sind wir dann von einem Typen angesprochen worden, der uns Karten für die „BESTE“ Comedy Show in der Stadt verkaufte. Leider waren die Komiker an diesem Tag nicht besonders gut und die Tickets waren ziemlich teuer. Lasst euch also nicht von jedem was einreden, der euch auf den Straßen anspricht 😉

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Kulinarisch gesehen kamen wir natürlich auch auf unsere Kosten, eine Kette die es uns seither ziemlich angetan ist CHIPOTLE. Dort kann man Burittos essen, die waren SEHR SEHR lecker und preislich gesehen auch okay. Was auch sehr zu empfehlen ist, ist eine Radtour durch den Central Park zu machen. In der Nähe des Parks haben wir uns drei Fahrräder ausgeliehen und sind ein paar Stunden herumgefahren. Dort war nicht nur die Luft sehr gut, sondern wir haben auch noch ein paar Kulissen zu der Sendung Gossip Girl gesehen.

 

Charlotte – North Carolina

Nach sieben sehr ereignisreichen aber auch anstrengenden Tagen, da wir das meiste zu Fuß zurückgelegt haben (waren zu geizig eine U-Bahn Karte zu kaufen), ging es zu unserem zweiten Stopp auf unserer Tour, nach North Carolina, genauer gesagt Charlotte. Dieses Reiseziel ist wahrscheinlich nicht unbedingt eines der bekanntesten, aber die Schwester von meinem Freund studierte dort eine Zeit lang, weshalb wir auch dort hin flogen.

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Obwohl ich mir anfangs nicht viel unter der Stadt vorstellen konnte, hat mich der Südstaaten Charme total in seinen Bann gezogen. Die Häuser sahen aus wie bei einer amerikanischen Serie und der selbstgemachte Eistee war göttlich. Obwohl wir nur einige Tage dort blieben, war es wunderschön. Wir verbrachten einiges der Zeit mit shoppen (wie könnte es auch anders sein) und mit gutem Essen. Unter anderem ging es zu der Cheesecake Factory, von der wir heute noch sprechen, weil das Essen so gut war. Ein Geheimtipp ist die Corner Bakery, wo es sehr leckere Kuchen und andere Süßspeisen gibt. Da es allerdings ziemlich viele Leute in diese Bäckerei zieht, muss man auch ein bisschen Wartezeit einplanen. Was man auch in Charlotte gut essen konnte, waren Pancakes, wahres Hüft Gold aber sehr zu empfehlen.

 

Orlando

Als drittes Ziel hatten wir uns Orlando ausgesucht, das von all den Stopps mein liebster war. Wir übernachteten in einem Hilton Hotel, das in der Nähe von Seeworld lag und als wir mit einem eigenen Golf Caddy zu unserem Zimmer gebracht wurden dachten wir schon, dass es uns dort gut gefallen könnte. Als wir dann unser Zimmer gesehen haben, wollten wir am liebsten noch länger bleiben. Im Schlafzimmer war ein eigener Jacuzzi und das Hotel hatte eine wunderschöne Poolanlage sowie einen eigenen Starbucks im Hotel. Da wir aber vor allem wegen der Parks nach Orlando geflogen sind, stand der Adrenalin Kick im Mittelpunkt dieser 4 Tage.

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Am ersten Tag sind wir nach Disney World gefahren, was zwar wirklich sehr süß war (Disneyprinzessinen usw.) aber eher für Kinder ausgerichtet war. Die beiden weiteren Tage ging´s in die Universal Studios (die kleine Schwester der Studios in Los Angeles). Dort flashte uns vor allem die eigene Harry Potter Welt, die wunderschönen Kulissen und natürlich die Achterbahnen. Ich muss dazusagen, dass das Ganze nicht unbedingt billig war, insgesamt zahlten wir um die 300 Dollar für die beiden Parks. Man würde das Ganze aber sicher billiger bekommen, wenn man die Tickets vorab im Internet kaufen würde, wir buchten das allerdings im Hotel wo ein eigener Shuttle Service angeboten wurde. Am letzten Tag vor der Abreise wollten wir am liebsten länger bleiben, aber es ging schon weiter zum nächsten Ziel – Washington.

 

Washington

Washington war sehr schön und vollgepackt mit Sightseeing. Wir haben uns neben dem weißen Haus auch einige Museen angesehen, wo man übrigens nirgends Eintritt bezahlen musste, es lebe die Bildung. An einem Tag haben wir uns die Uni dort genauer angesehen und waren sehr begeistert von der Größe des Campus und dem eigenen Subway in der Cafeteria. Georgetown ist auch ein Ziel, dass man sich in Washington unbedingt ansehen sollte. Die Häuser sehen ein bisschen wie die in England aus und man kann die Straßen entlang schlendern.

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Toronto

Unser letztes Ziel war Toronto, was wir alle glaube ich am meisten genossen haben war da es dort angenehm kühl war. Unsere Unterkunft war leider nicht so toll, da wir fast eine Stunde von der Innenstadt entfernt waren, aber dafür war es sehr billig. Da für uns klar war, dass wir gerne die Niagarafälle sehen wollten, buchten wir online eine Bustour, welche uns dort hinbringen sollte. Die war auch irgendwie ganz lustig. Man kann sich das Ganze in etwa wie eine Matratzenfahrt vorstellen, bei der man viele andere Sachen auch noch sieht bevor man zum eigentlichen Ziel kommt. Zuerst waren wir bei einer Weinverkostung, danach in einer kleinen Stadt die eine halbe Stunde von den Niagarafällen gelegen ist. Dort gab es einen Laden der anscheinend die besten Sandwiches weit und breit machte, weshalb wir auch dort kurz einen Halt einlegten. Schlussendlich erreichten wir dann die Wasserfälle und fuhren mit einer Bootstour einmal um den Wasserfall herum. Obwohl wir so viele andere Orte als wir es eigentlich geplant hatten gesehen haben, war es ein schöner Ausflug. Die restliche Zeit verbrachten wir in der Innenstadt mit shoppen und dem Besichtigen von einigen Museen.

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Es waren nicht nur 3 wirklich ereignisreiche Wochen sondern auch ein Erlebnis, dass man so schnell nicht wieder vergisst, mit gutem Essen, tollen Orten und neuen Erfahrungen. Auch wenn es wohl noch ein bisschen dauert bevor wir den USA wieder einen Besuch abstatten war es eine tolle Erfahrung von der man auch noch seinen Enkeln erzählen kann 😉

Wart ihr schon mal in den USA und was hat euch besonders gut oder schlecht gefallen? Schreibt mir gerne ein Kommentar, ich würde mich freuen von euch zu lesen. Alles liebe ❤

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5 Kommentare zu „Fernweh: 3 Wochen USA und Kanada

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